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2. Bekämpfungsmaßnahmen
2.1. bei allen Pelargonienbeständen:
- einzelne erkrankte Pflanzen im Bestand bzw. Pflanzen, die trotz guter Wasserversorgung
welken, müssen unbedingt entfernt und vernichtet (nicht kompostiert!) werden.
- Pflanzen in unmittelbarer Umgebung von symptom- tragenden Pflanzen sollten im Hinblick
auf eine möglicherweise bereits erfolgte Infektion ebenfalls vernichtet werden.
- Vor jedem Neuaufbau muß das Gewächshaus komplett geräumt, gereinigt und desinfiziert
werden. Also: keine alten Bestände (auch wenn sie gesund erscheinen!) im Haus stehen
lassen. Die Gefahr einer Reinfektion der neuen Kultur ist ansonsten sehr groß.
2.2. bei Mutterpflanzen:
Grundsätzlich gilt: Kranke sowie infizierte - aber noch symptomlose - Mutterpflanzen liefern
immer infizierte Stecklinge! Deswegen:
- Zum Aufbau von Mutterpflanzen ausschließlich Elitestecklinge aus getesteten
Elite-Mutterpflanzenbe- ständen verwenden. Im Hinblick auf die gravierenden wirtschaftlichen
Folgen kann nur dringend davor gewarnt werden, aus eigenem ungetestetem Pflanzenmaterial
Mutterpflanzen aufzubauen.
- Mutterpflanzen räumlich getrennt von den Aufzuchtkulturen halten
- Pflanzen möglichst auf Abstand stellen
(Blattberührung vermeiden)
- ausschließlich per Tröpfchenbewässerung gießen
- bei Pflegearbeiten saubere Arbeitskleidung tragen
- konsequent alle Hygienemaßnahmen durchführen
- den gesamten Bestand jährlich erneuern
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